Liste der lt. Wikipedia vom Bundesdenkmalamt geschützten Objekte in der Gemeinde Ottnang :

Pfarrkirche Ottnang, Pfarrkirche Bruckmühl, Barbarakirche Thomasroith, Pfarrhof Ottnang, Pfarrhof Bruckmühl, Kriegerdenkmal Bruckmühl, Friedhofmauer in Ottnang, Bahnhofsgebäude  Ottnang/Wolfsegg, Haus Thomas Bernhard in Puchheim.... 

weitere schutzwürdige Kulturdenkmäler:
Ehemaliges Gemeindeamt, ehemaliges Arbeiterheim Holzleithen, Südfeldstollen in Thomasroith, Kienastenhof in Englfing, .........Naturdenkmal Ottnangium.....Findlingssteine....

 

Zu den einzelnen Objekten mit Kurzbeschreibung:

 

Kath. Pfarrkirche Ottnang

1332 wurde Ottnang eine Filialpfarre und im 1750 eine selbständige Pfarre.  Die erste Pfarrkirche am Ostende der Pfarre und des Ortes wurde in der 2.Hälfte des 13. Jahrhundert erbaut und dem Hl. Martyrer Stephanus geweiht.

Über den Standort rankt sich die Sage, dass das Baumaterial vom ursprüngliche vorgesehene Platz am Christlberg in der Nacht mehrmals an das Ortsende und jetzigen Standort verräumt wurde.....

 

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Kath. Pfarrkirche Bruckmühl mit Pfarrhof u. Klosterbau

In Bruckmühl befindet sich die 1883 – 1889 errichtete und seit 1901 als Pfarrkirche dienende neugotische  Herz-Jesu-Kirche, die bis 1994 von Franziskanern betreut wurde. 1881 wurde mit dem Klosterbau begonnen Verfügung. Am 24. August 1883 kam P. Agapit Simmerle als erster Franziskaner nach Bruckmühl. 

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Barbara Filialkirche Thomasroith

Bereits im Jahr 1903 wünscht sich die Bevölkerung von Thomasroith die Errichtung einer Schulkapelle und ersucht die WTK um die Durchführung dieses Vorhabens. Die Werksdirektion lehnt diesen Wunsch jedoch ab. Daraufhin beauftragt das bischöfliche Ordinariat den Pfarrer von Ottnang den Bau einer Kapelle weiter zu verfolgen und mit den Vorarbeiten zu beginnen.....

 

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Pfarrhof in Ottnang

 

1746 schenkt die Gräfin Josepha Maria von Auersberg geb. Gräfin von Trautsohn Herrschaft Ennsegg, der zur Herrschaft Köppach gehörigen Kirche in Ottnang ein Grundstück zur Errichtung eines Pfarrhofes.

 

Kriegerdenkmal in Bruckmühl

 

Das Denkmal, das an die gefallenen Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg erinnert, wurde 1922 auf dem ehemaligen Klostergrund errichtet. Die Erinnerungsstätte wurde vom damaligen Kriegsopfer- und Heimkehrerverband errichtet und 2016 generalsaniert. Auch die Pflege und Betreuung hatte der Bruckmühler Verein inne. Auf Grund des Mitgliederschwundes und Überalterung der Vereinsmitglieder löste sich der Verein 2001 auf und somit übernahm die Betreuung und Pflege die Marktgemeinde Ottnang. 

siehe auch Kriegerdenkmal Ottnang in Kleindenkmäler link

 

 

 

 

Bahnhofsgebäude Ottnang/Wolfsegg

 

An der Hausruckbahnstrecke als Verlängerung der Salzkammergutbahn und ehemaligen Kronprinz- Rudolf Bahn liegen einige Bahnhöfe und Haltestellen im Gemeindegebiet von Ottnang. Der denkmalgeschützte Bahnhof in Ottnang wurde im Zuge des Streckenbaus in den Jahren ab 1875 bis 1877 im damaligen Neo-Renaissance Stil erbaut.

Zu erwähnen ist auch der Bahnhof in Holzleithen, der in der Hochblüte des Kohlenabbaues eine wichtige Rolle spielte.

 

 

 

 

 

Thomas Bernhard Haus in Puchheim

 

Das Anwesen in Ottnang hatte Thomas Bernhard durch Vermittlung eines Ohlsdorfer Realitätenhändlers in Niederpuchheim erworben. Das ehemalige Hanspäun-Haus liegt abgeschieden am Waldrand und ist bis heute mit dem Auto, vor allem im Winter, schwer zu erreichen. Bernhard war von dem Haus angetan, da es ihm seine geliebte Einsiedelei ermöglichte.
Von seinem Schreibzimmer aus hatte Bernhard einen Blick auf das Schloss Wolfsegg, das in seinem Werk ab den 1970er Jahren einen immer größeren Stellenwert einnahm.

 

 

 

Friedhofsmauer Ottnang

 

Der nördliche Teil der Ottnanger Friedhofsmauer ist wegen seiner 12 Epitaphiengräber bundesdenkmalgeschützt. Dazwischen befindet sich auch ein kleines Beinhaus. Die Mauer mit den Gewölben und Bogenelementen wurde in den 90Jahren generalsaniert um sie vor dem Verfall zu retten.

 

 

Weitere schutzwürdige Objekte mit kulturellem Wert für die Nachwelt und als Zeugnisse der Zeit und Geschichte....

 

 

Ehemaliges Gemeindeamt

 

In den Jahren 1923 bis 1924 wurde dieses Gemeindeamtsgebäude neu errichtet.

Es beherbergte neben der Poststelle auch den Gendarmerieposten der Gemeinde.

Heute wird es als Mietshaus mit mehreren Wohnungen verwendet und steht seither nicht mehr auf der denkmalgeschützten Auflistung des Bundesdenkmalamtes.

 

 

 

 

Ehemaliges Arbeiterheim in Holzleithen 

  

 

 Das ehemalige Arbeiterheim Holzleithen das 1925 für die Bergleute gebaut wurde, erlangte traurige Berühmtheit durch die Februarkämpfe 1934, bei denen das Gebäude gestürmt wurde und es zu Exekutionen von sozialdemokratischen Verteidigern kam. Dieses Ereignis markierte einen Höhepunkt des österreichischen Bürgerkriegs in der Region Hausruck, bei dem auch der Bergbau in Holzleithen endete und das Arbeiterheim später von der Regierung beschlagnahmt wurde....

siehe auch Presse link 

 

 

 

Südfeldstollen in Thomasroith

 

Der Südfeldstollen war 1960 der letzte im Raum Thomasroith angeschlagene Stollen. Er blieb bis 1967/1968 in Betrieb.
Die erhaltenen Teile des Südfeldstollens wurden 2004/05 vom Bergknappenverein Thomasroith mit Unterstützung des Vereines Bergbaumuseum Kohlenrevier Hausruck, der Gemeinde Ottnang am Hausruck und des Landes Oberösterreich unter Projektleitung von Dr. Karl Starke zu einem Schaustollen ausgebaut.

 

 

 

Kienastenhof in Englfing

 

Dieser alte Bauerhof aus dem Jahr 1631 wurde bis 1980 noch mit Pferden bewirtschaftet und 1999 von Ing. Hubert Gumpinger erworben und so vor dem Verfall gerettet. Übers Jahr finden hier diverse Veranstaltungen statt und einzelne Räumlichkeiten können auch für Feiern etc. in urigem Ambiente gemietet werden.

 

Viele der alten auch geschichtsträchtigen Gebäude und Objekte verschwinden still und leise. Um so wichtiger ist es sie zumindest noch dokumentarisch bildlich festzuhalten....

siehe auch alte Bilder unter Archiv link

 

Beispiele: Kinosaal Asamer, Walcherhaus,

 

Naturdenkmäler

 

Findlingsstein Hausruckedt

Als offizielles Naturdenkmal registrierter Findling ausgegraben  2001 in Hausruckedt. Laut Expertise stammt der Stein aus dem Tauerngebirge und wurde mit dem Schmelzen der Eiszeitgletscher langsam bis zum Hausruck auf dem Eis mit einer Geschwindigkeit von 20m pro Jahr mitgeführt. Somit brauchte er ca 6500 Jahre für seine Reise zum Hausruck.  Der Stein ist öffentlich zugänglich und liegt direkt am Grubengeistweg oberhalb Hausruckedt.

 

 

 

Naturdenkmal Ottnangium

Das Naturdenkmal "Ottnangium" liegt auf dem nahen Gemeindegebiet von Wolfsegg und wurde 1889 von OSR Peter Pohn revitalisiert. "Ottnangium" ist eine Bezeichnung für einen Zeitabschnitt von einer Million Jahren, in welchem das Gebiet von den Alpen bis zur südlichen Böhmischen Masse hin den Meeresboden des Molassemeeres bildete. Bereits um 1850 wurden in der Ottnanger Schliergrube beim Abbau naturgeschichtlich wertvolle Fossilien gefunden und für die Nachwelt bewahrt.

Das Ottnangium wurde somit namensgebend und ist unter dieser Bezeichnung auch weltweit bekannt.

 

 

 

Gmoa-Stoa“ (Gemeindestein) mit Mariannenstollen

Der Gmoa-Stoa ist ein ca 20 Mill. Jahre alter Findlingsstein der auf einer Anhöhe am Waldesrand nördlich der Ortschaft Bergern als Mittelpunkt der Gemeinde Ottnang und als geologische Besonderheit, bewundert werden kann. Von dieser Stelle hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Gemeinde. Gefunden wurde er allerdings in einem Acker vom Kainzn Gust in Wiesing. Direkt daneben befindet sich auch der Mariannenstollen, ein Schaustollen, der an die Geschichte des Kohlenabbaues in der Gemeinde erinnert.